Tag: DIS-TANZ-SOLO

“REAL GAMES” – Verbindung der digitalen Gaming-Welt mit Tanz. Magali Sander Fett

Mit meinem DIS-TANZ-SOLO-Projekt wollte ich durch die Expertise meines 12-jährigen Sohnes in die digitale Gaming-Welt eintauchen, sie untersuchen und eine neue Dimension von Leben in dieser und die Möglichkeit der Kunst in ihr erfahren. Digital denken, fühlen und “leben” ist anders als analog, alles bewegt sie sich viel schneller, der Raum ist unendlich. Als Avatar kriegt man Überkräfte, die im...

BEARING BODIES CAR(RY)ING MUMS: Recherche über Rollenbilder zwischen Künstler*innendasein und Mutterschaft. Nora Eberfeld

Eine Recherche über Rollenbilder zwischen Künstler:innendasein und Mutterschaft Kunst ist Luxus, wenn man Mutter ist. Sich das überhaupt zu erlauben: Dinge zu tun, die vielleicht auf den ersten Blick keinen kapitalistischen oder kümmernden Sinn haben. Und auf den zweiten auch nicht. Mareice Kaiser Als Tänzerin, Choreografin und zweifache Mutter verhandle ich mein eigenes Wirken stets in Beziehung. Ich bin Mutter VON,...

TanzRoute: Tanzspaziergang durch Berliner Kieze. Annalisa Derossi

In ihren TanzRouten kombiniert Tänzerin und Choreografin Annalisa Derossi Kiezspaziergänge mit Tanzperformances. Geleitet durch Schauspielerin Rea Kurmann, erfährt die Gruppe Wissenswertes über den Kiez um die Ackerstraße und lauscht das eine oder andere Gedicht. Die Tieck- und Schlegelstraße stehen Paten für den Vergleich von Shakespeares Übersetzungen, die wiederum zu einer Tanzaktion inspirieren. Annalisa Derossi greift hier sowohl die Texte als auch...

ICONS | ASANA – Stream of Consciousness. Janine Schneider (update 05.2022)

Ein Tanzstück für vier Tänzerinnen, einen live-Sprecher und ein Spoken Word-ZuspielbandIdee und Umsetzung: Janine Schneider Den Text Icons | Asana schrieb ich 1995 am Stück und wie im Diktat.In deutscher Sprache verfasst, agiert er über die Länge von ca. einer Stunde (vorgelesen) in fast hypnotischer Stringenz. Wir bereisen entlegene Orte, werden in traumartige Zustände versetzt und treffen auf lange vergessene...

Konstellationen: Konfiguration, Dynamik und Dramaturgie. Matthias Quabbe

Im Zuge der Betrachtung der unterschiedlichen Dispositionen und Potentiale meiner früheren Tätigkeit als Dramaturg und Produktionsleiter am K3 | Tanzplan Hamburg, sowie meiner jetzigen Tätigkeit als freiberuflicher Dramaturg, sind einige Aspekte und Gedanken aufgetaucht, die ich im Folgenden beschreiben möchte. Alle haben mit einander zu tun, aber nicht alle gehen nahtlos in einander über – weder gedanklich noch im Text....

BET – Plattform für Bildung im und durch Tanz. Paolo Fossa

Was ist BET?BET ist eine Plattform, die sich ganz der Bildung widmet. Bildung im Tanz und durch Tanz. Das Projekt entstand dank einer neunmonatigen Recherche, die durch das Tanzförderprogramm DIS-TANZEN und der Mitwirkung von Judith-Elisa Kaufmann unterstützt wurde. Unser Ziel ist es, eine konstruktive Diskussion in der Welt der Bildung, insbesondere in der Welt des Tanzes anzustoßen. Über den Beitrag...

Die Archivierung von tänzerischen, körperlichen und künstlerischen Prozessen. Silke Schuster

Der Anspruch meines Vorhabens war es, den Moment des Stillstehens zu nutzen, um meine tänzerischen, körperlichen und künstlerischen Entwicklungen in einem abstrakt gedachten Archiv zusammenzutragen. Das Archiv wurde dabei als eine Kartografie – in Anlehnung an Rosi Braidotti’s Theorie „Posthuman, All Too Human? A Cultural Political Cartography“ – gedacht. Braidotti plädiert für eine nicht-lineare und nicht-hierarchische Festschreibung und Erfassung von...

“The Unspeakable” – Five experiences of systemic violence. Telmo Branco

“The Unspeakable: Performance Interviews” is a series of five performance interviews where invited queer artists share, reflect and embody their experiences around systemic violence. Five different topics were approached: homophobia, queer/ transphobia and hate crimes, childhood sexual abuse, ableism, and racism/white supremacy. 1 – João Cidade (he/him) addressed the lack of LGBTQ+ references and role models while growing up. João...

Bestäubung als Methode zur (Wieder-)Entdeckung des sanften Berührungssinns und die Wichtigkeit des Kollektivs. Elke Mark

Die Fokussierung auf unser Tastsinnvermögen und hierbei insbesondere auf die bislang wenig bekannten c-taktilen Fasern, die uns ein Gespür für sanfte Berührung vermitteln, habe ich als zentrale Bezugsgröße für die Erarbeitung meiner Performance „R E G E N T I N“ gewählt. Entsprechend meines „Bestäubungserlasses“ war das Publikum zur partizipativen Interaktion eingeladen. Darüber hinaus stand das Leben der Bienen im...