REBELTANZ Münster

Frischer Wind im Tanzzuhause, gefördert durch DIS-TANZEN

Seit einem Jahr ist David Rebel, Betreiber von REBELTANZ, eines der größten Tanzstudios in Deutschland, ohne Einkommen: Kurz nach Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 hat er die Monatszahlungen aller seiner Kunden ausgesetzt. An die Coronamaßnahmen angepasste Präsenzangebote von Juni bis Oktober konnten die Fixkosten seiner Schule ebenso wenig decken wie die spärlichen staatlichen Überbrückungshilfen. Bald stellte sich ihm angesichts unabsehbarer Öffnungsperspektiven die Frage: Aufgeben, oder die bundesweit bekannte, seit 1974 existierende Schule retten (und dies aus eigener Tasche, mit dem Ersparten für die Altersvorsorge)?

Rebel entschied sich für die Rettung der Schule, und ging noch einen Schritt weiter: Mit anteiliger Förderung durch das Dis-Tanzen-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums sowie durch seinen Vermieter Andreas Deilmann installierte er im Lockdown eine 100.000 Euro teure Belüftungsanlage im Tanzzuhause, wie er sein Studio liebevoll nennt. Diese sorgt nun für einen stündlich fünffachen kompletten Luftwechsel in allen Tanzsälen, wie seit 2020 vom Bundesumweltamt für Sportstätten empfohlen: Aerosole adé!

Damit garantiert er seinen Tänzern, Schülern wie Dozenten zu allen Jahreszeiten eine gesunde, frische Raumluft, die Ansteckungsrisiken minimiert – nicht nur für Covid19, sondern auch für alle anderen über die Luft durch Viren übertragenen Krankheiten, wie Grippe oder Erkältungen.

Ob sich diese Investition finanziell rentieren wird? „Wohl kaum“, sagt Rebel, „doch ich möchte meinen Tänzern mit Blick auf das wohl nie ganz verschwindende Virus ein gesundes und sicheres Umfeld bieten. Es war eine Frage von ‚ganz oder gar nicht‘, und es erschien mir als das einzig Richtige.“


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