Alternative Darstellung von Erotik im Tanz. Miriam Markl


Im Rahmen von Dis-Tanzen erforsche ich die Verbindung zwischen Tanz, Körper und Erotik.
Was ist Sexualität für uns heute in der westlichen Welt? Welche Rolle spielt die Gesellschaft im Vergleich zum Individuum und wie formt sich unser Verständnis von Sexualität? Wie wird Erotik und Sexualität häufig dargestellt? Wie hat es sich im laufe der Zeit verändert? Welche Rolle spielt Sexualität in verschiedenen Kunstsparten?
Mittel meiner Recherche sind Literatur, Interviews mit Künstler*innen aus verschiedenen Sparten, kreieren von Instant-Storys und die Bewegungsrecherche.

Foto: Jakob Mayerle


In der Bewegung gehe ich den Fragen nach: Wie betrachten wir sich bewegende Körper? Ist ein sich bewegender Körper per se erotisch? Wie finden wir im Tanz die Kontinuität, das Eins werden, die Anziehung, das Mysterium das die Sexualität und Erotik ausmacht? Welche Bilder sehen wir in de-romantisierten Darstellung von Erotik nicht? Was ist mit der unumgänglichen Grenzüberschreitung die mit Sexualität und Erotik einhergeht?
Im Austausch mit den Künstler*innen sowie Expert*innen aus dem Bereich Psychologie und der Erotikbranche, möchte ich neue Kollaborationen und Arbeitsstrukturen aufbauen.
Teile der Recherche sind in das im November 2021 aufgeführte Tanzstück „Autonomy of pleasure“ eingeflossen.

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