Eigenleben Bewegung. Nils Löfke

WAS: «eigenleben bewegung» ist eine Recherche und ein Gedankenkonstrukt, in der eine Perspektive und ein Verständnis aus dem Sein der Bewegung von Interesse ist. 

WIE: Diverse Wörter und Themen werden in eine grundlegende Beziehung zum Begriff der ‚Bewegung‘ gesetzt, um Einsichten zu bekommen.

WARUM/WESHALB/WIESO: Um veränderte Positionen und Neuausrichtungen zum Körper (Formen) und seinem Wirken zu kreieren. Den Begriff der ‚Bewegung‘, seinen zugeschriebenen Wert und seine Relevanz in Frage zu stellen. Das Reflektieren von Gedanken, Gewohnheiten, Körpern, Formen und Umgebungen. Eine Vorstellung zu kultivieren, welche trotz einer Komplexität unseres Seins, den Körper und Formen in Bewegung erinnert, denkt und aktiviert. Eine Analogie zu schaffen mit der Absicht, durch die Einsichten des Körpers den Geist zu bereichern und umgekehrt; eine Ansatz zur Psychomotorik.

Ich bin freischaffender Tänzer, Künstler, Filmemacher, Choreograf, Tanzvermittler und Produktionsleiter für Tanz und Performance. Seit 2020 bin ich Teil der künstlerischen Co-Leitung des Kunst-, Performance- und Workshop-Formates «people doing moves» (www.peopledoingmoves.com). 
DIS-TANZ-SOLO ermöglichte mir, die Recherche «eigenleben bewegung» (www.eigenleben-bewegung.org) zu vereinfachen, zu erweitern und zu veröffentlichen, die im Zusammenhang mit «people doing moves» steht. «people doing moves» dient als praktische Recherche mit einem Fundus von körperlichen Bewegungsmöglichkeiten, welche Kreationen von Bewegungen sammelt und diese zu Räumlichkeiten, Körpern und Formen (Dingen) in einen Kontext setzt. Aktivität menschlicher Bewegung lässt sich hier beobachten.
Die praktische Recherche «people doing moves» und die theoretische Recherche «eigenleben bewegung» bauen aufeinander auf, wobei das Tun plus Reflexion die Texte bereichert und das geschriebene Wort Einsichten für die Bewegungen bereithält.


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